Am 19.Oktober 2003 fand erstmalig eine Besucherführung in unserem geschichtsträchtigen Ort statt. Im Rahmen der Aktion “Entdecke die Heimat” der Hünfelder Zeitung und des Fremdenverkehrsvereins Hess. Kegelspiel war für diesen Tag Buchenau als Besichtigungsort vorgesehen. Der “Fremdenverkehrsverein Hessisches Kegelspiel” hatte vor einiger Zeit zahlreiche Fremdenführer für das Hünfelder Land ausgebildet, unter ihnen auch Jürgen Kilimann aus Buchenau.

Die zunächst für 14:00 Uhr angesetzte Führung in Buchenau musste wegen der starken Nachfrage um eine Zweite ergänzt werden. Das herrliche Wetter an diesem Tag tat sein Übriges, so dass die Besucher aus Hünfeld, die mit einem Bus angereist waren, von der Sonne ebenso freundlich begrüßt wurden wie von Herrn Ickler, der die Hünfelder Zeitung hier vertrat.

Bei herrlichem Wetter begann die Tour auf dem Parkplatz des Dorfgemeinschaftshauses.
Begrüßung auf dem Parkplatz
Ein Bus brachte die Besucher aus Hünfeld nach Buchenau.
Der Bus aus Hünfeld
Vom Parkplatz des DGH führte der Weg zur ehemaligen Wassermühle.
Die Gruppe marschiert zur Schloss-Mühle

Die eigentliche Führung mit allen Informationen und Erklärungen über Geschichte und diverse Bauwerke Buchenaus wurde dann von Herrn Kilimann übernommen. Vom Parkplatz des DGH führte Herr Kilimann die Interessenten zunächst zu einer der ehemaligen Mühlen der Buchenauer Adeligen (Haus Ossa), die direkt im Ort liegt und von dort zu der zentralen Stammburg der Buchenauer Ritterschaft (Spiegel-Schloss und Seckendorff-Schloss).

Aufmerksam folgen die Besucher den Ausführungen Kilimanns am Seckendorff-Schloss.
Vortrag am Seckendorff-Schloss

Von der alten Stammburg der Buchenauer ging man dann weiter aufwärts bis zur historischen ev. Kirche. Diese Kirche, so erklärte Kilimann, sei die erste protestantisch gebaute Kirche Hessens.

Aufmerksam lauschten die Teilnehmer den Ausführungen über die historischen Besonderheiten der Kirche und folgten dann der Führung zum Friedhof, wo man speziell den privaten Teil des Buchenauer Adels aufsuchte.

Hier bei den Gräbern derer von Schenck zu Schweinsberg.
Der Friedhof
Erklärungen zu Baustil und Geschichte des “Försterhauses”.
Am Generalshaus

Nach dem Besuch des Friedhofs begab man sich noch höher hinauf ins Dorf zunächst zur “Oberen Burg” (Generalshaus und Försterhaus) von wo man ein herrliches Panaorama von Buchenau genießen konnte.

Die Besuchergruppe am Schenck-Schloss.
Eintreffen am Schenck-Schloss

Dann wurde die letzte Station im Reigen der historischen Objekte Buchenaus aufgesucht: Das Schenck-Schloss, ganz oben am Berg im südlichen Teil des Dorfes gelegen. Nachdem zunächst Herr Kilimann einige allgemeine Erklärungen zu diesem herrlichen Renaissance-Schloss gegeben hatte, übernahm der Besitzer des Schlosses -Herr Göbel- die Führung im Inneren des Gebäudes. Hier wurden neben anderen Sehenswürdigkeiten besonders die wertvollen Prunktüren aus dem 17. Jahrhundert mit ihren wunderschönen Intarsien-Arbeiten hervorgehoben.

Als dann Herr Göbel seine Schloss-Besucher verabschiedet hatte, sprach Herr Kilimann vor dem Schenck-Schloss zum Abschied noch seinen Dank für die Aufmersamkeit der Besucher aus und verabschiedete sich ebenfalls nach etwa 1 1/2 Stunden Führung durch das historische Buchenau.

Die unerwartet große Anzahl von Interessenten bestätigt die Initiatoren dieser Veranstaltung in jeder Hinsicht und wird ihnen sicherlich Mut zu weiteren Aktivitäten dieser Art geben.