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Die historische ev. Kirche von Buchenau
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Chor und Schiff im Innenraum sind mit flachen Holzdecken versehen. Über dem spitzen Chorbogen finden wir, kaum noch erkennbar, ein Allianzwappen derer von Buchenau und von Goltacker. Im Schiff ruht die rundum laufende, zweigeschossige Empore auf Holzsäulen.
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Die Farbgebung und Marmorierung des Kirchenschiffs resultiert aus den Originalbefunden der ehemaligen Innenbemalung, die bei der Renovierung in den Jahren 1993-1994 vorgefunden wurde. Vor dieser Renovierung besaß der Innenraum noch die rot-bräunliche Terracotta-Farbe aus dem 17. Jahrhundert.
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Die Barockorgel, die jetzt in der historischen Kirche Buchenaus zu sehen und zu hören ist, ist vermutlich die vierte oder gar die fünfte Orgel in dieser Kirche. Sie wurde zu Pfingsten im Jahre 1996 in Betrieb genommen, nachdem die alte Ratzmann Barockorgel, die über 80 Jahre ihren Dienst geleistet hatte, im Oktober 1993 abgebaut worden war. Ursprünglich sollte die alte Orgel lediglich im Rahmen einer Innenrenovierung ausgelagert werden. Dabei wurde aber festgestellt, dass ihr Zustand so schlecht war, dass man einem Orgelneubau den Vorzug gab.
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Beim Bau der neuen Orgel lehnte man sich sowohl klanglich als auch baulich an die Orgel- bauprinzipien des Barock an. So entstand eine “freie Rekonstruktion” der historischen Barock- Orgel aus dem späten 18. Jahrh., zumal hier noch der Original-Orgelprospekt (das Gehäuse) Verwendung finden konnte.
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Die neue Orgel mit dem Originalgehäuse aus dem 18. Jahrh.
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Die Pilaster sind mit folgenden Wappen verwandter Familien versehen: Links - BVCHENAU, RABENAW, STEINRVCK, WAIS, WANGIVM, BOINEBVRG, BIEBERA, LYEER. Rechts - GOLTACKER, ZOLNER, BOINEBVRGK, GÖRTZ, HVNDT, RVDT, HERE, WANGENHEIM.
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Auf der Predella (Sockel) des Grabmals wird in lateinischer Sprache vom Tod Annas von Buchenau berichtet und von den Kindern die sie Eberhard gebar.
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Rechts neben dem Chorbogen ist die Reproduktion eines wertvollen spätgotischen Reliefs “Anna Selbdritt” angebracht. Das Original, das vermutlich aus dem Fränkischen Raum stammt
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und früher wahrscheinlich im Freien aufgestellt war, musste wegen der Witterungsschäden ent- fernt und im Innenraum angebracht werden. Es wurde vor etwa hundert Jahren im Kirchturm entdeckt und ist heute im Museum in Fulda zu sehen.
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Die Kopie des Fränkischen Reliefs Anna Selbdritt
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Weiterhin erwähnenswert sind diverse Grabsteine, die auf allen Seiten des Chores eingelassen sind.
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Unterhalb der Plastik “Anna Selbdritt”, neben dem Tauf- stein, ist heute ein steinernes Giebelkreuz abgestellt. Es wurde aus Sicherheitsgründen vom Nordgiebel entfernt. Dabei soll es sich um den wohl ältesten Kunstgegenstand der Buchenauer Kirche handeln (16. Jahrh.)
Für den Ausbau des Fußbodens sind offenbar Grabplatten unbekannter Herkunft verwendet worden, vermutlich von Gräbern der Buchenauer Ritter. Ebenso sind einige Fensterbögen- und Stürze von früheren Bauwerken (Alte Burg oder Obere Burg) verwendet worden.
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Im Kirchturm erklingt heute ein dreistimmiges Geläut, wobei es sich um eine alte und zwei neuere Glocken handelt. Die ältere der drei Glocken, sie ist auch die größte, trägt die Jahres- zahl 1750 während die beiden anderen Glocken im Jahre 1952 gegossen wurden.
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Die Kirche, die genau von Norden nach Süden ausgerichtet ist, besitzt ein Nordportal (Haupteingang) und ein Portal auf der Ostseite. Sie erfuhr eine größere Außenrenovierung in den Jahren 1989 - 1990. Im Innenbereich wurde die Kirche, wie bereits erwähnt, von Nov. 1993 bis Sept. 1994 mit neuem Glanz versehen.
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Das Ostportal
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Die Kirche von Norden gesehen
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